Politik – Nein Danke: Volksvertreter in der Vertrauenskrise

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Politik – Nein Danke: Volksvertreter in der Vertrauenskrise
Populistisch statt populär, ĂĽberfordert statt kompetent, verlogen statt verlässlich? Jean-Claude Junckers viel zitierter Satz „Wenn es ernst wird, muss man lĂĽgen“ ist an Eindeutigkeit kaum zu ĂĽberbieten. Wer bestimmt ĂĽberhaupt das „Bild vom Politiker“? Er selbst? Die Medien? Die Meinungsforschungsinstitute? Oder – neuerdings – die „Netzgemeinde“ ĂĽber Facebook und Twitter? Wer beeinflusst hier wen und mit welchen Folgen?

Kaum ein Wähler traut ihnen noch über den Weg. Feuerwehrleute stehen im Ranking der 20 Berufsgruppen, denen man am meisten vertraut, an erster Stelle, Politiker an letzter. Das beschreibt ein Dilemma: Jenen, die für unser Leben weitreichendste Entscheidungen von Energiewende bis Eurorettungsschirm treffen, misstrauen wir grundsätzlich. Doch wie ist diese Vertrauenskrise entstanden? Warum sind Politiker so unbeliebt? Sind sie tatsächlich so miserabel wie ihr Ruf?

In Berlin, im Zentrum der Macht, scheint die Transparenz politischer Entscheidungswege faktisch zum Greifen nah. Das Volk glaubt sich auf Tuchfühlung mit den Mächtigen. Ob im Café Einstein Unter den Linden oder in der gläsernen Reichstagskuppel.

Vor diesem Hintergrund begleitet die Dokumentation von Marina Farschid einen Tag lang prominente Politiker in ihrem Arbeitsalltag. Befragt werden Meinungsforscher und Medienmacher nach ihrem Einfluss auf die Mächtigen.

(Doku Quelle: Youtube.com)