Magische Gärten – Muskau

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Magische Gärten – Muskau
Der Landschaftsarchitekt Jean-Philippe Teyssier führt durch die schönsten Gärten Europas. In dieser Folge: Hermann von Pückler-Muskau beschloss im Jahr 1811, einen Park anlegen zu lassen. Er befreite sich von den englischen Vorbildern und schuf eine ganz eigene Landschaft. Heute zählt der deutsch-polnische Park zu den wenigen staatenübergreifenden Welterbestätten der UNESCO.

Im Jahr 1811 beschloss Hermann von PĂĽckler-Muskau, Schriftsteller, Weltreisender und einer der bedeutendsten Landschaftsarchitekten des 19. Jahrhunderts, sein Leben der Einrichtung eines idealen Parks zu widmen, eines öffentlichen Gartens, in dem er mit neuen Landschaftsformen experimentierte. Hermann von PĂĽckler-Muskau war stark von den englischen Gärten beeinflusst, befreite sich aber von diesem Vorbild, um seinen Park zu entwickeln. 1834 veröffentlichte er die Abhandlung „Andeutungen ĂĽber Landschaftsgärtnerei[,] verbunden mit der Beschreibung ihrer praktischen Anwendung in Muskau“ mit dem Ziel, andere von seinen Erfahrungen profitieren zu lassen und zur Nachahmung anzuregen.

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erstreckt sich das Areal, das von der UNESCO zum Welterbe erklärt wurde, diesseits und jenseits der Neiße über die deutsch-polnische Grenze hinweg. Der deutsche Teil heißt seit dem 1. April 1992 offiziell Fürst-Pückler-Park Bad Muskau.

(Doku Quelle: Youtube.com)