Hightech-Expedition in die Tiefsee

by

Hightech-Expedition in die Tiefsee
70 Prozent unseres Planeten sind mit Wasser bedeckt und an vielen Stellen befindet sich der Meeresgrund in tausenden Metern Tiefe. Eine gigantische Fläche, die der Lebensraum verschiedener Meerestiere ist, die bisher auch den Meeresbiologen weitgehend verborgen geblieben sind. Denn die unwirtlichen Lebensbedingungen in der Tiefsee, absolute Dunkelheit und gigantischer Wasserdruck machen es den Meeresforschern sehr schwer zu ihren Forschungsobjekten zu gelangen. Eine Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie ermöglicht nun einigen Meeresbiologen das Hightech-Equipment von Bohrfirmen zu nutzen und mit Hilfe von hochentwickelten Robotern einen Blick auf den meist schlammig, grauen Meeresboden zu werfen: Ihre Reise führt sie zunächst auf Ölplattformen und Bohrinseln mitten im Ozean, vor die Küste Ostafrikas oder Australiens. Von dort aus werden Unterwasserfahrzeuge und Roboter in die Tiefe gelassen – alle im Dienst der Wissenschaft. Vom sicheren und trockenen Kontrollraum aus können die Ozeanforscher so am Monitor an Bord der Bohrinseln und Expeditionsschiffe verfolgen, welche Lebensformen sich im Laufe von Millionen Jahren der Evolution am Meeresgrund gebildet haben: Selbst zweitausend Meter unter der Meeresoberfläche konnte sich Leben in Dunkelheit entwickeln: Fische, Krebse und Nesseltiere, die Forscher zuvor noch nie gesehen haben und Arten, die bisher in ganz anderen Weltmeeren vermutet wurden. „Newton“ zeigt einen Tauchgang in die Geschichte der Evolution und entdeckt geheimnisvolle Tiere, die noch kein menschliches Auge gesehen hat.

(Doku Quelle: Youtube.com)