Chemie im Wasser – Die unsichtbare Bedrohung

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Chemie im Wasser – Die unsichtbare Bedrohung
Der Ă–kotoxikologe Peter von der Ohe vom Helmholtz-Zentrum fĂĽr Umweltforschung in Leipzig sammelt Wasserdaten aus ganz Europa. Sein Ergebnis: „Europas Gewässer werden auf viel zu wenige Stoffe untersucht und die Grenzwerte sind zu hoch. Nach unseren Daten können nur 15 Prozent der Gewässer als wirklich sauber gelten. Rund die Hälfte ist dagegen deutlich beeinträchtigt.“ Andere europäische Wissenschaftler bestätigen diese Einschätzung. So kann die Pariser Biologin Barbara Demeneix nachweisen, wie die Schadstoffe im Wasser die SchilddrĂĽsenfunktion beeinträchtigen, und ihr britischer Kollege Charles Taylor zeigt auf, dass die kontaminierte FlĂĽssigkeit dazu fĂĽhrt, dass Fischmännchen Eier produzieren statt Spermien.

(Doku Quelle: Youtube.com)