Beslan – Geschichte eines Verbrechens

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Beslan – Geschichte eines Verbrechens
Am 1. September 2004 gegen neun Uhr sollte in der Mittelschule Nummer eins in Beslan der Beginn eines neuen Schuljahrs feierlich begangen werden, wie immer. Schulanfänger und Schüler aller Altersstufen waren festlich herausgeputzt zum Appell auf dem Schulhof vor der Turnhalle angetreten. Mütter mit Säuglingen im Arm waren mitgekommen, Tanten und Onkel als Zuschauer oder Begleiter der Kinder dabei.

Väter blickten stolz auf ihre Sprösslinge und die Großväter waren sicherlich auch in Beslan überzeugt, mit den am Jackenaufschlag zur Schau gestellten Verdienstorden aus der Sowjetzeit dem Ganzen zusätzliche Würde zu verleihen. Schuldirektorin Lilija Zalijewa setzte, wie jedes Jahr, zu einer Begrüßungsrede an. Sie wurde unterbrochen, als eine Gruppe tschetschenischer und inguschetischer Terroristen die Schule überfiel. Es wurde geschossen, Menschen starben im Kugelhagel. Eine halbe Stunde später waren bereits alle, denen es nicht gelang, zu fliehen, in der Turnhalle wie Schlachtvieh zusammengetrieben. 1127 Menschen wurden als Geiseln genommen.

(Doku Quelle: Youtube.com)